Forschungsteam startet Modellprojekte in Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu
nachhaltigen Wertschöpfungsketten
Wie können Wasser- und Energie-Infrastrukturen so miteinander kombiniert
werden, dass sie in ländlichen – zumeist schrumpfenden – Regionen die
Ver- und Entsorgung sichern und zur regionalen Wertschöpfung beitragen?
Welche bisher ungenutzten Sekundärressourcen wie Abwärme, Biomasse,
Abfall oder geklärtes Abwasser bietet der ländliche Raum und wie können
diese in der Region wirtschaftlich genutzt werden?
Diesen Fragen geht das jetzt gestartete Forschungsprojekt
„Re-Produktionsketten in der Wasser- und Energieinfrastruktur in
schrumpfenden Regionen (kurz: RePro – Ressourcen vom Land)“ nach, das
vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.
Bis 2013 sollen für die Klimaschutzregion Elbe-Elster und die
Bioenergieregion Wittenberg wirtschaftlich tragfähige regionale
Re-Produktionsketten erarbeitet werden, welche die stofflichen und
energetischen Ressourcen der Region intelligent und nachhaltig nutzen.
Unterstützt werden die Regionen von den Wissenschaftspartnern BTU
Cottbus (Energie-Infrastruktur), Hochschule Anhalt (GIS - Räumliche
Information), TU Berlin (Finanzierungsmodelle, Umweltplanung) und dem
Berliner inter 3 Institut für Ressourcenmanagement
(Wasser-Infrastruktur, Innovationsmanagement). Das Forschungsteam bringt
alle Beteiligten für die Umsetzung tragfähiger Re-Produktionsketten an
einen Tisch und stellt das für die Umsetzung erforderliche technische,
ökonomische, planerische und räumliche Wissen gezielt zur Verfügung.
inter 3 übernimmt die Gesamtkoordination des Forschungsvorhabens.
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